Dobermannzwinger vom Oldenburger Land

Werner Faube

Leipziger Straße 10

26209 Hatten


Tel.: 04481 7281

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Die Gesundheit des Hundes!

Artgerechte Haltung, Pflege und Ernährung sind Voraussetzung für die Gesundheit. Das seelische Gleichgewicht des Hundes ist so wichtig wie das körperliche.
Doch manchmal kann auch der geliebte Vierbeiner erkranken. Bei manchen Erkrankungen kann es lebenswichtig sein, dass der Besitzer die Krankheit des Hundes früh erkennt. Nun kann der Hund ja schlecht von sich aus auf seine Erkrankung hinweisen. Daher ist er stark auf die Aufmerksamkeit und die Beobachtungsgabe seines Besitzers angewiesen.
Es gibt einige sichere Anzeichen dafür, wenn ein Hund erkrankt ist. So ist höchste Aufmerksamkeit geboten, wenn er nur noch apathisch und teilnahmslos herumliegt und seine Lieblingsbeschäftigungen ignoriert. Weitere Warnzeichen sind eine große innere Unruhe des Hundes. Auch das Fell des Hundes kann Aufschluß über eine Erkrankung geben vor allem, wenn es plötzlich seinen Glanz verliert, struppig wird oder gar großflächig ausgeht. Ebenfalls sollte man unbedingt, die Temperatur des Tieres messen. Die Normaltemperatur liegt zwischen 37,5 und 35,8 Grad.
Sofort zum Tierarzt muss der Vierbeiner, wenn die Temperatur über 39 Grad gestiegen ist.
Ich möchte jetzt nicht ausführlich auf alle Krankheiten eingehen, da es zu umfasssend wäre. Ich beschränke mich auf die wichtigsten und für den Dobermann besonders zu beachtenden Krankheiten, über die der Dobermannbesitzer informiert werden sollte.


  • Staupe ist vielleicht die gefährlichste Hundekrankheit überhaupt. Sie sollte aufgrund der Impfmöglichkeiten gar nicht erst auftreten, ist aber unter den Krankheiten heute immer noch der Hundekiller Nummer Eins!
    Die Symptome sind vielfältig, gleichen im einzelen denen von weit harmloseren Krankheiten und sind nur in ihrer Gesamtheit als Staupe zu erkennen. Typische Anzeichen dieser Viruserkrankung, die auch vom Menschen übertragen werden kann, sind Schnupfen mit Fieber, eitrige Bläschen am Bauch des Tieres, Lungenkatarrh, Lähmungen, Schreckhaftigkeit sowie schwerer Durchfall!
    Eine regelmäßige Impfung ist auch hier sehr wichtig!

  • Leptospirose(Stuttgarter Hundeseuche) wird durch Bakterien verursacht und von Hund zu Hund übertragen. Die Krankheit äußert sich durch blutige Durchfälle, Erbrechen, hohes Fieber ( über 40 Grad) und eine Gelbfärbung von Zunge und Schleimhäuten:
    Durch regelmäßige Impfungen dürfte diese Krankheit nicht auftreten!


  • Parvovirose ist eine weitere Viruserkrankung, die sich bei Hunden aller Altersgruppen in schweren, durch Erbrechen und Durchfall äußert.
    Durch regelmäßige Impfung dürfte auch diese Krankheit nicht auftreten!


  • Gegen Hepatitis ( Leberentzündung), eine sehr ansteckende und lebensgefährliche Erkrankung, wird bereits der Welpe geimpft, so daß bei regelmäßiger Nachimpfung diese Krankheit keine Gefahr darstellen sollte.

  • Für den Ausbruch von Zwingerhusten, deren Verlauf und die Ausbreitung spielt die Haltungsform des Hundes eine große Rolle.

    1. Einzeltiere
    2. Zwinger mit kleinem Bestand und geringem Wechsel
    3. Zwinger mit großem Bestand mit ständigem Wechsel

    Bei den unter 1 und 2 genannten Haltungsformen beobachtet man Zwingerhusten als grippalen Infekt mit oder ohne Entzündungen im Rachenraum, der Bronchien bis hin zu Lungenentzündungen, verbunden mit einem anhaltenden trockenen Husten.
    Bei großen Haltungsformen mit ständigem Wechsel, wie etwa in Tierheimen kommt es entscheidend auf regelmäßige Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen an.
    Auch hier ist dringend eine Impfung zu empfehlen!


  • Tollwut ist für den Hund eine tödliche Bedrohung. Sie wird durch den Biß eines infizierten Tieres übertragen. Die Inkubationszeit beträgt 2 bis 6 Wochen, dann bricht die Krankheit voll aus. Sie äußert sich zunächst durch Lichtempfindlichkeit, Übellaunigkeit und Appetitlosigkeit des Tieres. Eine medizinische Behandlung ist nicht möglich. Darüber hinaus ist sie sogar verboten, da die Ansteckungsgefahr für den Menschen zu groß ist .
    An Tollwut erkrankte Hunde müssen eingeschläfert werden.
    Eine jährliche Impfung ist Pflicht!

  • Der Magendreher ist auch leider für den Dobermann eine große Gefahr. Er kann auftreten, wenn das Tier direkt nach seiner Mahlzeit zu sehr herumtobt, vor allem springt. Dann kann der an elastischen Bändern aufgehängte Hundemagen "umschlagen", und den Hund in dieser Stellung erhebliche Schmerzen bereiten. Sowohl der Zugang als auch der Ausgang des Magens sind damit fest verschlossen, was für den Vierbeiner zur tödlichen Bedrohung werden kann, wenn nicht innerhalb von 24 Stunden operiert wird.

  • Krebs tritt meist bei älteren und sehr alten Hunden auf. Er kann - ähnlich wie bei Menschen - den ganzen Körper befallen. Frühzeitig entdeckt, besteht die Möglichkeit zur Operation, die oft erfolgreich ist, denn nicht jede Geschwulst ist bösartig.
    Oftmals gibt es jedoch keine Rettung.


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