Dobermannzwinger vom Oldenburger Land

Werner Faube

Leipziger Straße 10

26209 Hatten


Tel.: 04481 7281

0173 4053300

Woran erkennen Sie einen guten Züchter?

Der Züchter hat sich auf eine, höchstens zwei Rassen spezialisiert.

Er hat nie mehr als einen Wurf pro Hündin und Jahr.

Ein seriöser Züchter bietet seine Welpen nicht zu Dumpingpreisen an. Dobermannwelpen mit VDH-Ahnentafeln kosten in der Regel zwischen 1.200,00 € und 1.500,00 €.

Ein Züchter läßt alle seine Tiere, auch die, die aus oder noch nicht in der Zucht sind, auf rassetypische Erkrankungen untersuchen. Beim Dobermann wären dies mindestens: HD, Augenkrankheiten, vWD, Schilddrüse, Dilute Status und Kardiomyopathie, zudem sollten jährliche Blutuntersuchungen obligatorisch sein.
Lassen Sie sich diese Unterlagen auch zeigen. Einige Züchter lassen ihre Hunde auf diverse Erkrankungen, für die beim Dobermann überhaupt keine Prädisposition besteht, untersuchen, um so von ggf. vorhandenen Erkrankungen abzulenken. Eine Cardio-Untersuchung (mit 24-Stunden-EKG) sollte regelmäßig in ca. jährlichen Abständen erfolgen.
Eine Untersuchung, die wesentlich älter ist, ist nicht mehr aussagekräftig.

Der Züchter wird Ihnen im Gespräch einige Fragen stellen, denn er verkauft nicht an jeden und erst recht nicht über das Internet, er erkundigt sich nach den zukünftigen Haltungsbedingungen für seinen Hund, z. B. ist eine Hundehaltung erlaubt? Ggf. bittet er um einen Nachweis.

Ein guter Züchter hat nicht mehr als 3 aktive Zuchthündinnen, dafür aber unter Umständen mehrere Verwandte wie auch ältere Tiere. Der Züchter kennt nicht nur die Vorzüge, sondern auch eventuell spezifische Eigenschaften und Krankheiten der Rasse. Er nimmt sich Zeit, Ihre Fragen zu beantworten, auch wenn Sie sich eventuell erst später einen Welpen anschaffen wollen.

Er wird Ihnen am Telefon keinen Welpen verkaufen und Sie auch nicht zu einer sofortigen Entscheidung drängen!

Die Hunde zeigen dem Züchter gegenüber deutlich erkennbare Zuneigung und großes Vertrauen. Den Hunden steht ausreichend Platz in Haus und Garten zur Verfügung. Die Mutter der Welpen ist anwesend, vom Deckrüden liegen zumindest Fotos und Unterlagen vor, da der optimale Deckrüde für die entsprechende Hündin oftmals nicht im Eigentums des Züchters steht.

Besuchen Sie frühzeitig vor Ihrem Welpenkauf mehrere Züchter und vergleichen Sie die Bedingungen, unter denen Ihr zukünftiger Hund aufwächst.

Der Züchter läßt Sie nicht kurz nach der Geburt schon die Welpen ansehen und anfassen, denn er gönnt der Hündin eine ausgiebige Ruhezeit nach der Geburt. Meistens können Sie die Welpen ab der 4. Woche besichtigen. Diese Zeitspanne schützt die Welpen auch vor evtl. Infektionskrankheiten und sollte auf jeden Fall eingehalten werden.

Die Wurfkiste, die Hunde und das gesamte Umfeld sind sauber. Die Welpen sind aktiv, neugierig und zutraulich, die Mutter reagiert auf Besucher weder aggressiv noch ängstlich, sondern aufgeschlossen. Die Welpen machen einen lebhaften und gesunden Gesamteindruck. Die Welpen reagieren weder auf schnelle Bewegungen, noch auf Geräusche schreckhaft oder ängstlich und haben ausreichend Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Über evtl. vorhandene Fehler der Welpen (z. B. Zahnfehler, Hodenfehler, Fehlfarben, Knickruten etc.) klärt der Züchter auf und teilt dies dem Interessenten auch mit.

Der Züchter kennt den Charakter und die Temperamentsunterschiede seiner Welpen und kann Sie beraten, welcher Hund zu Ihnen passt.

Wenn ein Hund nicht bei seinen Besitzern bleiben kann, hilft der Züchter immer bei der Vermittlung, falls ihm selbst derzeit eine Aufnahme nicht möglich ist, und er steht bei Fragen auch gerne mit Rat und Tat zur Seite. Dies sollte im Kaufvertrag festgelegt sein.

Die ersten Lebenswochen prägen den Welpen für sein ganzes Leben. Was der Züchter in dieser Zeit versäumt, können Sie als neuer Besitzer selten wieder gut machen. Aber: Ein Züchter kann einen Welpen noch so gut prägen: SIE als neuer Besitzer tragen dann die Verantwortung, Ihren Welpen weiterhin soziale Kontakte knüpfen zu lassen und zu erziehen, denn nur so kann er sich entsprechend weiter entwickeln!

Wenn Sie diese Punkte beachten, werden Sie Ihren Züchter finden.


Quelle:
Andrea Lehmann, Zwinger von der Horringhauser Höh,   

http://rockoko01.beepworld.de/ 

und Sabine Lorenz, Zwinger vom Eschenbruch, 

http://www.eschenbruch.com/

Warum Sie einen Welpen vom seriösen Züchter kaufen sollten?

Einen reinrassigen Dobermannwelpen (oder auch Welpen anderer Rassen) finden Sie nicht durch Zufall und auch nicht ohne das nötige Hintergrundwissen darüber, worauf Sie bei der Auswahl ihres Hundes achten müssen.
Auf keinen Fall sollten sie impulsiv handeln und einen Welpen auf dem Wochenmarkt, beim Hundehändler oder sogar über das Internet kaufen.
Die dort angebotenen, gerade geborenen Hunde sollten nicht durch Mitleid und Unwissenheit ihrerseits für Dumpingpreise gekauft werden.
Die durch ganz Europa gekarrten, halb verhungerten, ausgemergelten und viel zu früh von der Mutter getrennten Welpen kommen nicht mehr nur aus Osteuropa sondern ebenso aus Belgien und die Niederlande.
Leider ist Deutschland das Hauptabnehmerland für diesen tierschutzwidrigen Handel.
Eine regelrechte Massenproduktion der Welpen (überwiegend in Osteuropa), die unter widrigsten Bedingungen, ohne Licht und zusammengefercht auf engsten Raum kostet in den "Erzeugerländern" nur zirka 30,- Euro pro Tier.
In den Abnehmerländern werden die Tiere dann "günstig" für einige hundert Euro angeboten, was meist immer noch weniger als die Hälfte des marktüblichen Preises ist.
Die Hunde sind oft nicht geimpft und entwurmt und werden deswegen oft schon mit tödlichen Krankheiten verkauft.
Darüberhinaus sind Welpen, die nicht wenigstens 8 Wochen bei ihrer Mutter waren, kaum sozialisiert. Schwere Verhaltensstörungen wie Dauerkläffen, Angstbeißen und Agressionen sind nur einige der Probleme mit denen sich die neuen Hundebesitzer konfroniert sehen - wenn der Welpe die ersten Monate überhaupt überlebt.
Daher ist es wichtig, keine Hunde im Internet, auf Parkplätzen und auf Märkten zu kaufen.
Der widrige Hundehandel kann nur dann gestoppt werden, wenn die Händler keine Nachfrage mehr finden.

Von einem seriösen Züchter, werden Sie nie einen Welpen bekommen, der nicht mindestens einmal medizinisch
untersucht wurde, alle nötigen Impfungen und Wurmkuren bekommen hat.
Als registrierter Züchter im Hauptverein (Dobermannverein - DV in München) ist man verpflichtet die Zuchttiere
(ob Rüde oder Hündin) folgenden medizinischen Untersuchungen und Prüfungen zu unterziehen.

medizinisch:
- HD Röntgen (Pflicht)
- Augenuntersuchung (Pflicht nur bei Körung - Zuchtauslese)
- Herzuntersuchung ( war eine Zeitlang Pflicht, mittlerweile wieder freiwillig) leider!!!
- Willebrandt (freiwillig)
Die Zuchttiere müssen regelmäßig geimpft und entwurmt werden .
Sie sind tätowiert und/ oder gechipt.

Prüfungen:
- BH (Begleithundeprüfung)
- ZTP (Zuchttauglichkeitsprüfung)
Für angekörte Hunde (Zuchtauslese), diese müssen noch eine VPG 1 (Vielseitigkeitsprüfung in den einzelnen Abteilungen Fährte / Unterordnung / Schutzdienst) und eine Ausdauerprüfung (20 km mit dem Fahrrad) nachweisen. Jeder neue Welpenbesitzer erhält für seinen Welpen eine Ahnentafel, Leistungskarte und Impfpass.


Wir sind Mitglied in:



Copyright by Helge Torsten Eggen © 2014. All rights reserved!